Curriculum

Die Balintgruppenarbeit erfolgt in Blockveranstaltungen. Das ermöglicht eine intensive und zeiteffiziente Weiter- bzw. Fortbildung. Das Prinzip beruht auf einer partiell offenen Gruppe.

 

Die ersten drei Blöcke bestehen aus 18 Unterrichtseinheiten, jeweils am Samstag von 9 bis 18 Uhr und Sonntag von 9 bis 15:45 Uhr. Der vierte und letzte Block ist kürzer und besteht aus 16 Unterrichtseinheiten, am Samstag ebenfalls von 9 bis 18 Uhr und am Sonntag von 9 bis 14 Uhr.

Zu Beginn der Balintgruppenarbeit wird sich zunächst die Gruppe der Teilnehmer konstituieren, die Grundprinzipien der Arbeit in einer Balintgruppe werden vermittelt. Schwerpunkt dabei: Die Entdeckung eigener zentraler Schemata und Grundannahmen sowie die Förderung emotionaler Kompetenzen der Teilnehmer. Anschließend bearbeiten die Teilnehmer individuelle Arzt-Patient-Interaktionen.

 

Im Verlauf des Curriculums bilden spezifische Arzt-Patient-Beziehungen und Erfahrungen im Umgang mit diesen den Schwerpunkt. Besonderen Stellenwert erhalten die Bearbeitung von Verhaltensweisen in schwierigen Therapiesituationen und der Umgang mit Emotionen im therapeutischen Setting. Ein weiterer Fokus in der Balintgruppenarbeit liegt auf dem Erleben alternativer Sichtweisen, vermittelt durch den Gruppenprozess.

Gegen Ende der Reihe soll das Erkennen eigener Grenzen und die Selbstfürsorge in den Mittelpunkt der Arbeit gerückt werden. Bevor die Beendigung der Balintgruppenarbeit eingeleitet und begleitet wird, sollen die Teilnehmer ausreichende Fähigkeiten in eigener Ressourcenarbeit und Burnoutprophylaxe gewinnen.